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Das Verstehen der Sprache ist beeinträchtigt.

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Man hört zwar noch einiges, aber man versteht nicht mehr. Die Äusserungen der anderen werden als undeutlich und schwer verständlich beschrieben. Das Verstehen erfordert eine hohe Konzentration und es müssen alle sonstigen Informationen (Lippenbewegungen, Gesichtsausdruck, Körpersprache usw.) herangezogen werden.

Lippenlesen O

Dennoch ist zu befürchten falsch zu verstehen und wiederum falsche Antworten zu geben. Man meint, Hörbehinderte  können darüber informieren. Die ständige Wiederholung des Informierens über die Hörprobleme schwächt das Selbstbewusstsein und die (un-)geduld des Gesprächspartners setzen hier Grenzen.
Diese schwierige Lage hörbeeinträchtigter Menschen lässt sich dadurch kennzeichnen, dass sie im Gespräch gegen grundlegende Gesprächsregeln verstossen. Fragt eine hörbehinderte Person nach, um sicher zu gehen, richtig verstanden zu haben, stoppt sie/er den Redefluss und die Diskussion und brüskiert die Gesprächspartner. Versucht sie/er aber nur mit dem Gehörten zu verstehen, entsteht die Gefahr von Missverständnissen. So sind Alltagsgespräche mühsam und der/die Hörbehinderte zieht sich erschöpft und frustriert aus weiteren ähnlichen Kommunikationssituationen zurück.
Schwerhörigkeit greift tief in die Lebenssituation ein. Soziale Kontakte, Partnerschaften und Freundschaften sind belastet. Freizeitaktivitäten werden aufgegeben. Schwerhörigkeit wird zur Bedrohung des Selbstwertgefühls.

In den von pro audito schweiz angebotenen Kursen lernen Hörbehinderte mit dieser Situation umgehen. Mehr Informationen:

www.pro-audito.ch/de/kurse-seminare

www.oesb-dachverband.at